Einleitung: Ich muss mich entschuldigen, dass dieser Artikel erst heute, ein paar Tage nach dem Ereignis erscheint. Ich habe aber eine gute Begründung dafür: Ich war hier an meinem Standort in Gera selbst vom Hochwasser betroffen. Nicht nur, dass der Wasserlauf namens Mühlgraben, der direkt hinter unserem Häuschen verläuft bis über den Rand gefüllt war (der Grund dafür ist ärgerlich, weil das Hochwasser in diesem Fall verhinderbar war), wir etwa 40 cm im Wasser steckten aber dennoch trockenblieben (im Gegensatz zu dem Nachbargrundstück, dass sowohl im Hof als auch in den Kellern voll Wasser war). Nein, wir hatten auch bis heute Mittag keinen Strom. Da der Strom jetzt wieder da ist, ich alles aufgeräumt habe und der Computer wieder einsatzbereit ist, nun etwas zu Drößnitz.

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Von Hochwasser in Drößnitz zu sprechen, ist natürlich etwas übertrieben. Denn sollte es wirklich mal dazu kommen, wären Jena, Kahla und Blankenhain mit mehreren hundert Meter Wasser überdeckt. Nun fiel mir aber keine andere Überschrift zu der Wetterkapriole vom vergangenen Wochenende ein. Sei es drum! Am vergangen Freitag sorgte Regen für eine Überschwemmung der über Drößnitz liegenden Felder. Irgendwann waren die Schlammmassen so lose, dass sie sich mit dem Regenwasser auf den Weg über den hinteren und unteren Teil des Ortes machten. Drößnitz ist nun auch nicht der Ort, der über die tollsten Straßen ohne Löcher verfügt, aber der Schaden dürfte jetzt doch etwas höher sein. Soviel möchte ich aber dazu nicht schreiben, sondern zeigen, wie es am Tag danach hier aussah.

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